Thema: Vorstellung der COPSY-Studie zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Inhalt: „Wir sehen eine niedergeschlagene, hilflose Perspektivlosigkeit.“ Es sind alarmierende Worte, die Ulrike Ravens-Sieberer wählt, wenn sie über ihre neue Untersuchung spricht. Nach der ersten Veröffentlichung der COPSY-Studie zu den psychischen Folgen von Corona für Kinder und Jugendliche im Juli hat die stellvertretende Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Hamburger Uniklinik nun erneut etwa 2500 Eltern und Kinder zu ihrer Situation in der Pandemie befragt. Repräsentativ und wissenschaftlich fundiert kann sie damit nun belegen, wovor Ärzte und Sozialarbeiter:innen seit Wochen warnen. Der zweite Lockdown bedroht die Lebensqualität, aber auch die psychische Gesundheit der Jüngsten - und zwar schlimmer als im Frühjahr. Schlafstörungen und depressive Stimmungen haben z. B. noch einmal deutlich zugenommen.
Herausgegeben von: tagesschau
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