Thema: Raubkatzen als Haustier: Warum Russ*innen wilde Tiere lieben
Inhalt: Sergej Tatarintsev schlendert in seinem Wohnviertel durch den Park. An einer Hundeleine führt er seinen knapp zwei Jahre alten Puma. Sergej war vorher Hundebesitzer. Die Haare und der Dreck gingen ihm auf die Nerven, deshalb wollte er sich eine Katze anschaffen. Eine große Katze: Herkules ist knapp 60 Kilo schwer. Herkules ist nur eine von vielen Raubkatzen, die in Russland nicht artgerecht in Privatwohnungen gehalten werden. Der Besitz von wilden Tieren ist im Trend, mit einigen verdienen die Halter*innen sogar ihren Lebensunterhalt: Aleks Volkov vermietet seinen Leoparden Cäsar regelmäßig für Fotoshootings. Tierschützer nennen das „Fotosklaverei“. Leoparden stehen auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht – wie viele Tierarten, die in Russland als Haustiere gehalten werden. Seit letztem Jahr ist es zwar per Gesetz verboten, wilde Tiere in Privatwohnungen zu halten. Die Besitzer*innen, die schon eines besaßen, dürfen es aber behalten. Der Tierschutz hat keine große Lobby im Land. --- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf http://www.ZDFheute.de/. #Russland #Raubkatzen #Tierschutz #Tierquälerei #auslandsjournal
Herausgegeben von: ZDFheute Nachrichten
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