Thema: Situation in Afghanistan: Politik räumt Fehler ein
Inhalt: Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat die Bundeswehr eine erste Gruppe von Menschen aus der Hauptstadt Kabul in Sicherheit gebracht. Ein A400M-Transportflugzeug startete in der Nacht in Richtung Taschkent in Usbekistan, so das Bundesverteidigungsministerium. Bundeswehr-Soldat:innen blieben vor Ort in Kabul, um weitere Evakuierungsflüge vorzubereiten. Wie der CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul im Deutschlandfunk bestätigte, befanden sich allerdings lediglich sieben Menschen an Bord des Flugzeugs. Man habe nur einen Slot von 30 Minuten für die Maschine gehabt. "Und wir konnten nur die mitnehmen, die jetzt da waren", so Wadephul. "Es wäre auch unverantwortlich gewesen, mehr dort jetzt schon zum Flughafen zu bringen, weil gar nicht sicher war, dass die Maschine landen konnte." Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von äußerst schwierigen Umständen. "Wir haben eine sehr unübersichtliche, gefährliche, komplexe Situation am Flughafen, vor allen Dingen durch die Menschenmengen", sagte die CDU-Politikerin im ARD-Morgenmagazin. "Wir haben es gestern geschafft, in einer wirklich halsbrecherischen Landung unsere Maschine zu Boden zu bringen. Wir haben vor allen Dingen Soldaten dorthin gebracht, die jetzt absichern, damit die Leute, die wir rausfliegen wollen, auch überhaupt die Möglichkeit haben, zum Flugzeug zu kommen. Das war gestern der Hauptauftrag", so die Ministerin. Mehr dazu: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/afghanistan-evakuierungen-101.html
Herausgegeben von: tagesschau
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