Thema: CDU-Pressekonferenz zur Zukunft der Partei
Inhalt: Die CDU berät weiter über ihr Vorgehen nach der Wahlschlappe. Viele fordern inzwischen ein radikales Aufräumen an der Parteispitze. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther war für den Parteivorsitz gehandelt worden, schließt das aber aus. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sieht sich bei der personellen Neuaufstellung der CDU nicht in einer Führungsposition. "Ich bin gerne bereit, bei der Neuaufstellung im Bund zu helfen, aber nicht in vorderster Front", sagte der Unionspolitiker der "Welt". Günther wurde zuletzt neben dem Wirtschaftsexperten Friedrich Merz, Gesundheitsminister Jens Spahn, Außenexperte Norbert Röttgen und Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus für den CDU-Vorsitz gehandelt. "Wir brauchen insgesamt einen Aufbruch und sollten deshalb unseren gesamten Vorstand neu wählen - und zwar noch im Verlauf dieses Jahres", sagte Günther weiter und kritisierte, dass bei der Debatte über die Neuaufstellung der Partei immer nur Männer eine Rolle spielten. Ähnlich äußerte sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Am Vormittag haben sich das Präsidium und der Vorstand der CDU in Berlin getroffen, um das weitere Vorgehen nach dem Wahldebakel vor zwei Wochen zu besprechen.
Herausgegeben von: tagesschau
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