Thema: Gorillas: Wilde Streiks und reihenweise Entlassungen beim Berliner Lieferdienst
Inhalt: Der Gorillas-Lieferdienst verspricht seinen Kunden, Lebensmittel innerhalb von zehn Minuten nach Bestellung in der App zu liefern. Per Fahrradkurier. Das Unternehmen will sich explizit nicht als Teil der Gig-Economy verstanden wissen, stellt deshalb auch viele Fahrer*innen fest an. Doch die Angestellten des Start-ups klagen über miese Arbeitsbedingungen und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen ihres Arbeitgebers. Sie berichten von schlecht gewarteten Rädern und gebrochenen Sattelstangen – was richtig gefährlich werden kann. Und immer höherem Druck auf die Kurierfahrer*innen. Die meisten von ihnen haben einen Migrationshintergrund. “Ich habe immer das Gefühl, dass wir die neuen Gastarbeiter in Deutschland sind“, sagt Duygu Kaya. In Berlin sind die so genannten „Rider“ daher in den Streik getreten. Nach Ansicht des Unternehmens steht ihnen das rechtlich so nicht zu - reihenweise wurde den Streikenden gekündigt. „Einige von uns haben ein Entlassungsschreiben bekommen, andere wurden am Telefon gefeuert, mit unterdrückter Nummer – und bei diesen Anrufen, wurde uns nicht mal ein Name des Gesprächspartners gesagt, es hieß nur: Wir rufen von Gorillas an”, sagt Duygu Kaya. Ob diese Kündigungen rechtmäßig sind, ist umstritten. ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.heute.de #Gorillas #Lieferdienst #WildeStreiks
Herausgegeben von: ZDFheute Nachrichten
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