Direkt zum Hauptbereich

Kein schnelles Kriegsende: Wolfgang Ischinger im Gespräch | maischberger



Thema: Kein schnelles Kriegsende: Wolfgang Ischinger im Gespräch | maischberger
Inhalt: Wie geht es weiter im Ukraine-Krieg? Und wie reagiert Russlands Präsident Putin auf den Wunsch von Finnland und Schweden, der NATO beizutreten? Darüber im Gespräch bei maischberger: Wolfgang Ischinger, Präsident des Stiftungsrates der Münchener Sicherheitskonferenz. Als „gut für die Sicherheit Europas“ bezeichnet Wolfgang Ischinger den Wunsch von Finnland und Schweden, Mitglieder der NATO zu werden. Die Tatsache, dass ein bisher neutrales Land wie Schweden diesen Wunsch äußere, zeige die „historische Dimension des Ukraine-Krieges“. Ein schnelles Ende des Krieges sieht Ischinger nicht - dieses könne es laut ihm erst geben, wenn alle Beteiligten zur Einsicht gelangen würden, dass der Krieg mit militärischen Mitteln nicht zu gewinnen sei. Klarheit müsse es weiterhin über die genauen Kriegsziele geben - für ihn steht dabei im Fokus, „der Ukraine zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Grenzen und Existenz zu verhelfen.“ Als gut bewertet er die Informationspolitik des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Dieser habe den „Infokrieg“ gegen Russland gewonnen. Der Botschafter a.D. plädiert weiterhin für einen NATO-Beitritt der Ukraine. Zwar habe Europa und insbesondere Kanzlerin Merkel richtigerweise noch davor gewarnt, dass damit eine rote Linie für Russland überschritten werde - der Angriffskrieg in der Ukraine habe diese Befürchtung jedoch widerlegt. Da der russische Angriff trotz dessen erfolgt sei, müsse man die Situation nun anders bewerten. Zur ganzen Sendung vom 17.05.2022 geht es hier: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXIvZDEzN2E4MmMtMmJjNi00NDMzLWFkMjctYjZmZjRmMDZhYTNj Alle Sendungen in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/maischberger/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXI Außerdem zu Gast waren: Klaus Müller (Präsident Bundesnetzagentur) Günther Jauch (TV-Moderator) Tina Hassel (Leiterin ARD-Hauptstadtstudio) Helene Bubrowski („FAZ“) Twitter: https://twitter.com/maischberger #maischberger #ukraine #russland
Herausgegeben von: tagesschau

Hier klicken, um Video bei YouTube anzuschauen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Waffen oder Worte? Was entscheidet in der Russland-Ukraine-Krise? | Berlin direkt

Thema: Waffen oder Worte? Was entscheidet in der Russland-Ukraine-Krise? | Berlin direkt Inhalt: Die Nato erwartet einen "vollständigen Angriff" Russlands auf die Ukraine. Russland dementiert: Es gebe keine Angriffspläne. Unterdessen evakuieren pro-russische Separatisten im Donbass Zivilisten. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz suchen Politiker, Militär- und Wirtschaftsvertreter nach Auswegen aus der Krise. Wie lässt sich ein Krieg noch verhindern? "Berlin direkt" über die westliche Krisendiplomatie. ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.heute.de/. #Berli

Krieg gegen die Ukraine: Russische Falschinformationen im Netz

Thema: Krieg gegen die Ukraine: Russische Falschinformationen im Netz Inhalt: Eine Vielzahl von Falschnachrichten, etwa über die Gräueltaten von Butscha, verbreiten sich auf Facebook rasant. Videos werden Tausende Male gesehen. Die Auswertung einer Stichprobe von Facebook-Seiten durch WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" (SZ), basierend auf einer Analyse der Organisation "Hate Aid" zeigt: Postings und Seiten, die die Gräueltaten in Zweifel ziehen, verzeichnen hohe Wachstumsraten und Views - ohne gelöscht oder als falsch markiert zu werden. So werden dort die gezielten, massenhaften Tötungen von Zivilisten in dem Kiewer Vorort Butscha, die seit dem Rückzug der russischen Truppen am Wochenende bekannt geworden waren, zum Beispiel mit "Das inszenierte Blutbad von Butscha" oder "Die Lüge von Butscha" betitelt. Genannt werden vermeintliche Beweise, wie es sei "kein Blut an ukrainischen Autos" gefunden worden. Die Körper der zum Teil gefes

Was bringt der Ukraine Frieden? | Markus Lanz vom 30. Juni 2022

Thema: Was bringt der Ukraine Frieden? | Markus Lanz vom 30. Juni 2022 Inhalt: Die Linke scheint sich wieder gefunden zu haben. So berichtet die wiedergewählte Vorsitzende Janine Wissler es bei Markus Lanz, nachdem der neue Parteitag am vergangenen Wochenende ein Erfolg gewesen sei. Stärker geeint stehe man jetzt als Opposition da, um in der Politik wieder eine größere Rolle zu spielen. Doch ist dies nur ein Schein oder ist die Linke deutlicher gespalten in Hinblick auf den Krieg in der Ukraine, als es Janine Wissler ausspricht? Vor allem Sahra Wagenknecht, eine der größten Namen aus den Reihen der Linken, hätte so ihre Zweifel daran, ob es einen Aufschwung mit einem Teil der alten Führung gebe. Für Frau Wissler sei dies nicht der Fall. Sie pflichtet Frau Wagenknecht sogar teils bei der Kritik an der Nato bei. Durch die neuesten Entwicklungen rund um den möglichen Beitritt von Finnland und Schweden kritisiert Frau Wissler die Umstände, unter denen dies erfolgen soll. Verfolgte Kurd